Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
§ 1 Geltungsbereich, Begriffsbestimmungen
Für die Geschäftsbeziehung zwischen der Yanick+Fée AG, Zollikerstrasse 44, CH 8008 Zürich (im folgenden Anbieter genannt) und dem Kunden (im folgenden Kunde genannt) gelten ausschliesslich die nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen in ihrer zum Zeitpunkt der Bestellung gültigen Fassung. Abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht anerkannt, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
Der Kunde ist Verbraucher, soweit der Zweck der georderten Lieferungen und Leistungen nicht seiner gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden kann. Dagegen ist Unternehmer jede natürliche oder juristische Person oder rechtsfähige Personengesellschaft, die beim Abschluss des Vertrags in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit handelt.
§2 Vertragsschluss
Der Kunde kann aus dem Sortiment des Anbieters Produkte auswählen und diese über den Button „in den Warenkorb legen“ in einem so genannten Warenkorb sammeln. Über den Button „Bestellung abschicken“ gibt der Kunde mit Versand seiner Bestellung ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Kaufvertrages über die in dem Warenkorb befindlichen Waren ab. Vor Abschicken dieses Angebotes kann der Kunde die Daten jederzeit ändern und einsehen. Die Bestellung kann jedoch nur abgegeben und übermittelt werden, wenn der Kunde durch Klicken auf den Button „AGB akzeptieren“ diese Vertragsbedingungen akzeptiert und dadurch in seine Bestellung aufgenommen hat.
Nach Versenden der Bestellung bestätigt der Anbieter dem Kunden den Eingang per Mail. In dieser Mail wird die Bestellung des Kunden nochmals aufgeführt. Der Kunde kann diese Bestellbestätigung über die Funktion „drucken“ ausdrucken. Die automatische Empfangsbestätigung dokumentiert lediglich, dass die Bestellung des Kunden beim Anbieter eingegangen ist. Sie stellt keine Annahme des Angebotes dar.
Der Anbieter bietet keine Produkte zum Kauf durch Minderjährige an. Auch Produkte für Kinder können nur von Erwachsenen gekauft werden.
Bitte beachten Sie, dass der Anbieter sämtliche Produkte nur in haushaltsüblichen Mengen verkauft. Dies bezieht sich sowohl auf die Anzahl der bestellten Produkte im Rahmen einer Bestellung als auch auf die Aufgabe mehrerer Bestellungen desselben Produktes, bei denen die einzelnen Bestellungen die haushaltsübliche Menge umfassen.
§ 3 Lieferung, Warenverfügbarkeit
Sind zum Zeitpunkt der Bestellung des Kunden keine Exemplare des von ihm ausgewählten Produktes verfügbar, so teilt der Anbieter dies dem Kunden in der Auftragsbestätigung mit. Ist das Produkt dauerhaft nicht lieferbar, so sieht der Anbieter von einer Annahmeerklärung ab. Ein Vertrag kommt in diesem Fall nicht zustande.
Ist das vom Kunden in der Bestellung bezeichnete Produkt nur vorübergehend nicht verfügbar, so teilt der Anbieter dem Kunden dies ebenfalls unverzüglich in der Auftragsbestätigung mit. Bei einer Lieferungsverzögerung von mehr als zwei Wochen hat der Kunde das Recht, vom Vertrag zurückzutreten. Im Übrigen ist in diesem Fall auch der Anbieter berechtigt, sich vom Vertrag zu lösen. Hierbei wird er eventuell bereits geleistete Zahlungen des Kunden unverzüglich erstatten.
Die Lieferung erfolgt ab Lager des Anbieters an die vom Kunden angegebene Lieferadresse. Angaben über die Lieferfrist sind unverbindlich, soweit nicht ausnahmsweise der Liefertermin verbindlich zugesagt wurde.
Ist der Kunde Unternehmer, so geht die Gefahr des zufälligen Untergangs und der zufälligen Verschlechterung der Ware mit der Übergabe, beim Versendungskauf mit der Auslieferung der Sache an den Spediteur, den Frachtführer oder der sonst zur Ausführung der Versendung bestimmten Person oder Anstalt auf den Käufer über.
Ist der Kunde Verbraucher, so geht die Gefahr des zufälligen Untergangs und der zufälligen Verschlechterung der verkauften Ware auch beim Versendungskauf erst mit der Übergabe der Ware auf den Käufer über.
Der Übergabe steht es gleich, wenn der Kunde im Verzug der Annahme ist.
§ 4 Eigentumsvorbehalt
- Bis zur vollständigen Bezahlung verbleiben die gelieferten Waren im Eigentum des Anbieters.
§ 5 Preise und Versandkosten
Alle Preise, die auf der Website des Anbieters angegeben sind, verstehen sich einschliesslich der jeweils gültigen Umsatzsteuer.
Die entsprechenden Versandkosten werden dem Kunden im Bestellformular angegeben, und sind vom Kunden zu tragen. Ab einem Warenbestellwert von CHF 60.00/EUR 40.00 liefert der Anbieter versandkostenfrei an den Kunden.
Der Versand der Ware erfolgt per normaler Post. Wünscht der Kunde einen versicherten Versand, so hat er dies dem Anbieter ausdrücklich mitzuteilen.
§ 6 Zahlungsmodalitäten
Der Kunde kann die Zahlung per Kreditkarte oder per Vorauskasse vornehmen.
Der Kunde kann die in seinem Kundenkonto gespeicherte Zahlungsart jederzeit ändern.
Die Zahlung des Kaufpreises ist unmittelbar mit Vertragsschluss fällig.
§ 7 Sachmängelgewährleistung, Garantie
Ist der Kunde Unternehmer, so ist der Anbieter bei Vorliegen eines durch den Anbieter zu vertretenden Mangels zur Mangelbeseitigung oder zur Ersatzlieferung berechtigt.
Der Unternehmer hat nur dann Anspruch auf Gewährleistung, wenn er die Ware unverzüglich nach der Ablieferung, soweit dies nach ordnungsmässigem Geschäftsgang tunlich ist, untersucht und einen auftretenden Mangel (sogenannt offensichtlicher Mangel) dem Anbieter unverzüglich anzeigt. Zeigt sich ein solcher Mangel (sogenannt versteckter Mangel) erst später, so muss der Besteller die Anzeige unverzüglich nach der Entdeckung des Mangels vornehmen. Andernfalls gilt die Ware auch in Ansehung dieses Mangels als genehmigt. § 377 HGB findet Anwendung. Fehlmengen oder Bruch sind bei Warenübernahme sofort gegenüber dem Spediteur geltend zu machen. Durch den Anbieter verursachte Reklamationen (Fehlmengen, Verderb) sind innerhalb von zwei Tagen nach Erhalt der Ware zu rügen. Vor einer weiteren Geltendmachung der Gewährleistung behält sich der Anbieter eine Prüfung der Beanstandung ausdrücklich vor. Nur von diesem anerkannte Beanstandungen führen zu Gewährleistungsansprüchen. Den Kunden trifft die Beweislast für sämtliche Anspruchsvoraussetzungen.
Sofern der Unternehmer seinen Untersuchungs- und Rügeverpflichtungen ordnungsgemäss nachgekommen ist, ist er berechtigt, dem Anbieter zur Beseitigung des Mangels oder zur Ersatzlieferung eine angemessene Frist, mindestens 10 Tage, zu setzen. Bis zum Ablauf dieser Frist ist der Unternehmer weder zur Rückgängigmachung des Vertrages (Wandlung) noch zur Herabsetzung des Kaufpreises berechtigt.
Ist der Kunde Verbraucher, so hat er zunächst die Wahl, ob die Nacherfüllung durch Nachbesserung oder Ersatzlieferung erfolgen soll. Der Anbieter ist jedoch berechtigt, die Art der gewählten Nacherfüllung zu verweigern, wenn sie nur mit unverhältnismässigen Kosten möglich ist und die andere Art der Nacherfüllung ohne erhebliche Nachteile für den Verbraucher bleibt.
Der Verbraucher hat dem Anbieter innerhalb einer Frist von zwei Monaten nach dem Zeitpunkt, zu dem der vertragswidrige Zustand der Ware festgestellt wurde, über offensichtliche Mängel schriftlich zu berichten. Massgeblich für die Wahrung der Frist ist der Eingang der Unterrichtung beim Anbieter. Unterlässt der Verbraucher diese Unterrichtung, so erlöschen die Gewährleistungsrechte zwei Monate nach Feststellung des Mangels. Dies gilt nicht bei Arglist des Anbieters. Die Beweislast für den Zeitpunkt der Feststellung des Mangels trifft den Verbraucher. Wurde der Verbraucher durch unzutreffende Herstelleraussagen zum Kauf der Ware bewogen, so trifft ihn für seine Kaufentscheidung die Beweislast.
Sofern die Mangelbeseitigung oder Ersatzlieferung endgültig fehlschlägt, ist der Kunde nach seiner Wahl berechtigt, Rückgängigmachung des Vertrages (Wandlung) oder Herabsetzung des Kaufpreises (Minderung) zu verlangen. Wählt der Kunde den Rücktritt vom Vertrag, so steht ihm daneben kein Schadenersatzanspruch wegen des Mangels zu. Wählt der Kunde die Minderung, so verbleibt die Ware beim Kunden. Die Minderung beschränkt sich auf die Differenz zwischen Kaufpreis und Wert der mangelhaften Ware. Dies gilt nicht, wenn die Vertragsverletzung arglistig verursacht wurde.
Die Gewährleistungsfrist gegenüber Verbrauchern beträgt 2 Jahre. Gegenüber Unternehmern beträgt die Gewährleistungspflicht auf vom Anbieter gelieferte Waren 12 Monate.
Der Kunde wird über die Beschaffenheit der Ware durch den Anbieter aufgeklärt. Ist der Kunde Unternehmer, so gilt als Beschaffenheit der Ware grundsätzlich nur die Produktbeschreibung des Herstellers vereinbart. Öffentliche Äusserungen oder Werbung des Herstellers stellen daneben keine vertragsgemässe Beschaffenheitsangabe der Ware dar.
Nach Lieferung und Abnahme durch den Kunden im Hinblick auf das Haltbarkeitsdatum abgelaufene Waren kann der Anbieter nicht zurücknehmen.
§ 8 Haftung
Die angebotenen Waren entsprechen in Beschaffenheit und Deklaration dem geltenden EU-Lebensmittelrecht.
Der Anbieter haftet nicht für Beanstandungen und Nachteile, die dem Kunden durch abweichende Selbstkennzeichnung, durch Veränderung usw. entstehen, sofern nicht nachgewiesen wird, dass der Schaden auf einem Umstand beruht, den der Anbieter verursacht hat.
Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen betreffen nicht die Ansprüche des Kunden aus der Produkthaftung. Weiter gelten die Haftungsbeschränkungen nicht bei dem Anbieter zurechenbaren Körper- und Gesundheitsschäden oder bei Verlust des Lebens des Kunden oder aus der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten sowie die Haftung für sonstige Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung des Anbieters, seiner gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung zur Erreichung des Ziels notwendig ist
Soweit sich aus den vorstehenden Ziffern nichts anderes ergibt, sind weitergehende Ansprüche des Kunden – gleich aus welchen Rechtsgründen – ausgeschlossen. Der Anbieter haftet deshalb nicht für Schäden, die nicht am Liefergegenstand selbst entstanden sind; insbesondere haftet er nicht für entgangenen Gewinn oder sonstige Vermögensschäden des Kunden.
Bei leicht fahrlässigen Pflichtverletzungen beschränkt sich die Haftung des Anbieters auf den nach der Art der Ware vorhersehbaren, vertragstypischen, unmittelbaren Durchschnittsschaden. Dies gilt auch bei leicht fahrlässigen Pflichtverletzungen seiner gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen. Für die leicht fahrlässige Verletzung unwesentlicher Vertragspflichten haftet der Anbieter nicht. Soweit die Haftung des Anbieters ausgeschlossen oder beschränkt ist, gilt dies auch für die persönliche Haftung der Angestellten, Arbeitnehmer, Mitarbeiter, Vertreter und Erfüllungsgehilfen des Anbieters.
Schadenersatzansprüche des Kunden wegen eines Mangels verjähren nach 12 Monaten ab Ablieferung der Ware. Dies gilt nicht, wenn dem Anbieter Arglist vorwerfbar ist. Diese Frist ist eine Verjährungsfrist und gilt auch für Ansprüche auf Ersatz von Mangelfolgeschäden, soweit keine Ansprüche aus unerlaubter Handlung geltend gemacht werden.
§ 9 Widerrufsrecht des Verbrauchers
Ist der Kunde Verbraucher und hat er mit dem Anbieter einen Vertrag unter ausschliesslicher Verwendung von Fernkommunikationsmitteln, insbesondere über die Website des Anbieters geschlossen, so ist er berechtigt, seine auf Abschluss des Vertrages gerichtete Willenserklärung ohne Angabe von Gründen binnen 2 Wochen zu widerrufen. Die Frist beginnt frühestens am Tag nach Erhalt der Ware, wenn zu diesem Zeitpunkt dem Verbraucher auch bereits in Textform diese Widerrufsbelehrung zugegangen ist. Der Widerruf erfolgt durch Rücksendung der Ware an die Yanick+Fée AG Zollikerstrasse 44 CH-8008 Zürich oder durch Erklärung in Textform an den Anbieter. Zur Fristwahrung genügt die rechtzeitige Absendung des Widerrufs oder der Ware. Das Widerrufsrecht besteht nicht, sofern die gelieferten Waren bereits geöffnet und Gebrauch genommen wurden.
Paketversandfähige Waren sind auf Kosten und Gefahr des Anbieters an die Yanick+Fée AG Zollikerstrasse 44 CH-8008 Zürich zurückzusenden. Abweichend hiervon trägt der Kunde die regelmässigen Kosten der Rücksendung, wenn der Bruttokaufpreis der zurückzusendenden Ware EUR 4000 nicht übersteigt oder wenn bei einem höheren Preis der Kunde die Gegenleistung oder eine Teilzahlung zum Zeitpunkt des Widerrufs noch nicht erbracht hat, es sei denn, dass die gelieferte Ware nicht der bestellten entspricht. Nicht paketversandfähige Waren werden beim Kunden abgeholt.
Im Fall des wirksamen Widerrufs erstattet der Anbieter einen bereits entrichteten Kaufpreis an den Kunden zurück. Kann der Kunde die empfangene Leistung ganz oder teilweise nicht oder nur in verschlechtertem Zustand herausgeben, so hat er insoweit Wertersatz zu leisten, auch wenn die Verschlechterung auf bestimmungsgemässer Ingebrauchnahme beruht. Die Wertminderung kann dem Gesamtkaufpreis entsprechen. Eine Wertminderung kann der Kunde insbesondere dadurch vermeiden, dass er die Ware nicht wie ein Eigentümer in Gebrauch nimmt und alles unterlässt, was deren Wert beeinträchtigt.
§ 10 Hinweise zur Datenverarbeitung
Der Anbieter erhebt im Rahmen der Abwicklung von Verträgen Daten des Kunden. Er beachtet dabei die Vorschriften des Bundesdatenschutzgesetzes und Telemediengesetzes. Ohne Einwilligung des Kunden wird der Anbieter Bestands- und Nutzungsdaten des Kunden nur erheben, verarbeiten oder nutzen, soweit dies für die Abwicklung des Vertragsverhältnisses und für die Inanspruchnahme und Abrechnung von Telediensten erforderlich ist.
Ohne die Einwilligung des Kunden wird der Anbieter Daten des Kunden nicht für Zwecke der Werbung, Markt- oder Meinungsforschung nutzen.
Der Kunde hat jederzeit die Möglichkeit, die von ihm gespeicherten Daten unter dem Button „mein Konto“ in seinem Profil abzurufen, diese zu ändern oder zu löschen. Im Übrigen wird in Bezug auf Einwilligungen des Kunden und weitere Informationen zur Datenerhebung, - verarbeitung und – nutzung auf die Datenschutzerklärung verwiesen, die auf der Website des Anbieters jederzeit über den Button „Datenschutz“ in druckbarer Form abrufbar ist.
§ 11 Sonstiges
Auf Verträge zwischen dem Anbieter und dem Kunden findet das Recht der Schweiz unter Ausschluss des UN-Kaufrechtes Anwendung.
Gerichtsstand ist, soweit gesetzlich zulässig, Zürich.
Sollten einzelne Bestimmungen dieses Vertrages unwirksam sein, so beeinflusst dies die Wirksamkeit des Vertrages im Übrigen nicht.
